Trish Landstreicher

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.12.2010 Beiträge: 2
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Verfasst am: 22.12.2010, 00:34 Titel: Tamina |
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Nach Wochenlangem umherirren , schien sie ihre Verfolger endlich abgeschüttelt zu haben. Tamina kletterte die Leiter des Schiffes runter und sah sich um.Die Luft war hell und klar, Möwen flogen am Himmel, und die Luft roch nach dem Salz des Meeres und nach Fisch. Sie rümpfte die Nase, doch sah sie in einiger Entfernung einen Fischer der gerade seine Netze einholte. Tamina schmunzelte und ging langsam, ihren Rucksack mit den wenigen Habseligkeiten geschultert in Richtung der grossen Mauer, dessen grosses Tor wohl in die Stadt führte wie es aussah. Sie überquerte einen Markt, sah sich die prächtigen Häuser an, und ging über eine Brücke. Sie war in Carima Harbour gelandet wie sie später erfahren sollte. Sie ging weiter, einen Weg entlang bis sie schliesslich an den Anfang eines Waldes gelangte.
Sie stockte kurz und sah wieder auf den Weg, aber sie schüttelte den Kopf, nein allzuschnell wollte sie nicht in die Stadt und auf sich aufmerksam machen, da war der Wald schon sicherer, dachte sie bei sich und ging langsam und vorsichtig in den Wald. Doch ausser Vogelgezwitscher und dem Wind, der durch die Bäume streifte war nichts zu hören. Sie kam an einem kleinen Fluss an, setzte sich dort hin, legte den Rucksack neben sich und lehnte sich an einen Baum. Tief atmete sie durch, während sie ihre nackten Füsse im Fluss baumeln liess. Sie öffnete ihren Rucksack und steckte die Hand hinein. Da… ganz tief unter allen Sachen versteckt, lag er, der Stein. Glatt fühlte er sich an und merkwürdig warm. Sie liess ihn durch ihre Finger gleiten und sah im Geiste die ungewöhnliche Farbe des Steines. Lapislazulifarben, wie ihre Augen war er, mit kleinen goldenen Einschlüssen.
Sie seufzte tief liess den Stein aus ihren Fingern gleiten und nahm ihre Flöte aus dem Rucksack.Wer sie so dasitzen sah musste denken das sie ein ganz normales Mädchen war , niemandem wäre vielleicht etwas ungewöhnliches an ihr aufgefallen. Das einzigste was einem der genau hinsah vielleicht aufgefallen wäre,und der Taminas schlanke Finger beobachtet hätte, der hätte bemerkt, das sie hin und wieder mit den Fingerspitzen über die goldenen Bänder strich, die wie wundervolle Schmuckstücke um ihren Hals, ihre Hand- und Fussgelenke lagen.
Derjenige dem das aufgefallen wäre, hätte sich vielleicht gewundert das in ihrem Blick kein Stolz lag wenn sie über die Schmuckstücke strich, sondern das ihre Augen sich jedesmal verdunkelten und etwas wie Leid, Trauer und Schmerz in ihrem Blick lag.. aber immer nur kurz, nur für den Bruchteil einer sekunde. Man musste also schon ein guter Beobachter sein, um das zu bemerken.
Wer mehr über den Stein wissen , oder auch Taminas komplette Geschichte lesen möchte, der guckt einfach mal hier
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