Gwen Unfreier Bauer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.12.2010 Beiträge: 52
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Verfasst am: 21.12.2010, 13:16 Titel: Die Lichtelben |
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Die Lichtelben
Die Lichtelben sind ein altes und stolzes Volk und leben gemeinsam mit ihren nahen Verwandten, den Waldelben, im Yew-Wald von Elwyne und Magic. Anders als viele Waldelben ziehen sie sich aber nicht in die Tiefen des Waldes zurück, sondern halten Kontakt zu anderen Völkern. Obgleich sich die Lichtelben oft distanziert und in Anbetracht ihrer alten, traditionsreichen Kultur, durchaus überlegen geben, ist ihnen das Schicksal der Welt außerhalb der Grenzen ihres Reiches nicht vollkommen gleichgültig. So streiten sie nicht selten an der Seite von Menschen für das Gute, lassen aber selten Zweifel darüber aufkommen, dass solche Allianzen in den Augen der Elben eher Mittel zum Zweck sind, denn aus wahrer Freundschaft zwischen den Völkern herrühren. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber wer außer einem Lichtelben könnte je die wahren Motive dieses rätselhaften und scheinbar wankelmütigen Volkes ergründen oder verstehen?
Aussehen und Auftreten
Von schöner Gestalt, mit golden schimmernder Haut und Haar so fein wie Seide scheint der Lichtelb ein strahlendes Beispiel all dessen zu sein, was gut und richtig ist. Wer dem Klang seiner melodiösen Stimme lauschen darf, der empfängt jahrhundertealte Weisheiten. Doch wer in die Augen eines Elben blickt, verliert sich in Melancholie seiner selbst und hat das Gefühl in die Ewigkeit zu blicken.
Merkmale
Die Haut von Lichtelben ist fein, glatt und blass, dabei jedoch häufig von einem leichten goldenen Schimmer umgeben, als würden diese Wesen ihrem Namen alle Ehre machen wollen. Ein Lichtelb ist in jedem Fall eine imposante Gestalt, sei es im Kampfe oder bei der Verrichtung seiner alltäglichen Aufgaben. Lichtelben sind hochgewachsene, feingliedrige Wesen- schlank, und von anmutiger Gestalt, die auf die Angehörigen der meisten anderen Völker auf eine sonderbare Art und Weise bezaubernd und gutaussehend wirkt. Ihre Körpergröße überragt im Schnitt die eines Menschen etwa um einen halben Kopf, was ihre Anmut nur noch weiter unterstreicht. Die meisten Elben schneiden ihre Haare nicht kurz, wie es viele Menschen tun, sondern lassen sie wachsen, haben sie doch außer ihrer Kopfbehaarung, den Augenbrauen und den Wimpern keinerlei Körperbehaarung. Das Haar entspricht oft einem angenehmen goldenen Ton, doch sind auch schwarze, weiße, braune oder rote Haare durchaus nichts Ungewöhnlicheres. Die Augen eines Lichtelben können jede beliebige Färbung haben und scheinen oftmals bis auf den Grund der Seele blicken zu können, ohne dabei stechend zu wirken. Betrachtet ein Magier einen Lichtelben unter astralen Gesichtspunkten, wird er in jedem Fall eine gewisse magische Grundbegabung erkennen. Diese wird von den Lichtelben intuitiv eingesetzt, um ihre körperlichen Fähigkeiten zu steigern. Unter den Lichtelben, gibt es erstaunlich viele, die auf den Pfaden der Magie wandeln und dort zu großer Meisterschaft gelangen können. Generell haben Lichtelben keinerlei angeborene karmatischen Muster, doch einige wenige unter ihnen schöpfen karmatische Kraft aus Ostens JA.
Geschichte
Die Elben führen ihren Ursprung auf die Erstgeborenen zurück, tatsächlich findet jedoch jede intelligente Rasse außer den Menschen und Barbaren in diesem Volk seinen Ursprung.
Entstehung
Wie entstehen heute Mitglieder der Rasse?
Lichtelben reproduzieren sich durch geschlechtliche Fortpflanzung, anders als bei den Menschen jedoch dauern Schwangerschaften 12 Monate. Im Normalfall wird nur ein Kind geboren; Zwillingsgeburten sind eine absolute Ausnahme. Elbenfrauen sind in der Lage, den Zeitpunkt der Empfängnis zu beeinflussen, ist die Geburt eines Kindes doch ein besonderes Ereignis unter den Lichtelben. Selten einmal bringt eine Elbenfrau im Laufe ihres ganzen Lebens mehr als zwei Kinder zur Welt. In der Regel werden je Generation nur wenige Kinder geboren; die Lichtelben würden eher Gefahr laufen, auszusterben, als an Überbevölkerung zu leiden. Der Langlebigkeit der Elbenvölker im Allgemeinen ist es wohl zu schulden, dass der andauernde Fortbestand der Rasse relativ gesichert ist.
Gesellschaft und Kultur
Unter den Lichtelben herrscht das Prinzip der Gleichstellung- es gibt keinen Anführer, es sei denn in Konfliktsituationen. Leicht abgewandelt gilt dies auch übergreifend für das Volk der Waldelben, welche bei den Lichtelben allerdings mitunter durchaus Verwirrung stiften- sei es durch das Konzept des "La", durch seltsame Bräuche oder einfach durch die wesentlich extremer ausgeprägte Naturverbundenheit der entfernteren Brüder und Schwestern.
Lichtelben organisieren sich zumeist in kleinen Familien oder Gruppierungen, lassen dabei allerdings auch gern den einen oder anderen Waldelb teilhaben, so er dies nicht ablehnt. Doch auch, wenn ein anderer Elb nicht Teil einer solchen "Gruppe" ist, wird er voll akzeptiert- Misstrauen zwischen Elben existiert praktisch nicht.
Sollte es dennoch einmal von Nöten sein, einen Anführer oder Sprecher für etwas zu wählen, so wird meist zugunsten des Erfahrensten auf diesem Gebiet entschieden, da seine Weisheit so den anderen zugute kommen kann. Wenn einmal eine Angelegenheit von äußerster Wichtigkeit vorliegt, findet sich ein Rat aller Elben zusammen, um das Problem gemeinschaftlich zu diskutieren und zu lösen.
Beziehungen gründen sich bei Lichtelben zumeist nicht auf einen lockeren Bund, sondern auf festere Bande, die zumeist eine lange Zeit halten. Beziehungen zwischen Waldelben und Lichtelben sind nichts ungewöhnliches, führen aber dennoch in manchen Fällen zu Komplikationen- sei es bei der Wahl des gemeinsamen Heimes, der weiteren Lebensweise und ähnlichem. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Partner den anderen in dieser Hinsicht beeinflusst und ihn so dem eigenen Volk näher bringt. Wie auch bei den Waldelben, können sich liebende Lichtelben ihre Seelen aneinander "binden". Dies stellt die höchste Form des Zusammenseins dar, welche meist nur der Tod beenden kann- da allerdings auch alle Gefühle geteilt werden, zieht der Tod des Partners zumeist entweder den noch lebenden Lichtelben mit in den Abgrund oder verändert den Lichtelben auf eine unheimliche Art und Weise- kein Elb geht unverändert daraus hervor.
Lichtelben wohnen häufig in Gebäuden, die teils aus Stein und teils aus Holz bestehen, da sie, im Gegensatz zu ihren Waldelbischen Brüdern und Schwestern, nicht allein auf die Festigkeit des Holzes vertrauen oder gar nur im Wald leben wollen. Dennoch leben die wenigsten Lichtelben in Gebäuden, die nur aus Stein bestehen, da diese Einengend und Kerkerhaft auf sie wirken. So bevorzugen die meisten Lichtelben kunstvoll errichtete, verputzte Häuser in hellen Farbtönen.
Gold und andere Edelmetalle, bedeuten den Elben nicht viel. Da Lichtelben jedoch häufiger mit Menschen und Nichtelben in Kontakt kommen, wissen sie um die Macht und den Wert, die Gold auf solche Wesen ausüben kann, weshalb sie dennoch ein gewisses Maß der "nutzlosen" Münzen aufbewahren.
Die Sprache der Lichtelben ist hauptsächlich das Kalimag, wie es auch die Waldelben und Nachtelbe sprechen. Einige wenige beherrschen zusätzlich auch Sindarin, eine Art Gelehrtensprache.
Die meisten Lichtelben bevorzugen leichte, luftige Kleidung in den traditionellen Lichtelbenfarben, da diese Farbe als heilig angesehen wird. Sie tragen edle Stoffe, die oft prächtig verziert sind. Selten einmal sieht man einen Lichtelben nackt, so wie es bei Waldelben durchaus nicht ungewöhnlich ist. Lichtelben können im Vergleich zu Waldelben regelrecht spießig wirken, jedoch zeigt sich in diesen Eigenschaften nur ihr fester Glaube, etwas Besseres zu sein.
Ein Lichtelb erscheint meist als ein sehr selbstsicheres Wesen, fest im Glauben an seine eigene Überlegenheit Nichtelben gegenüber. Viele verwechseln diese Einstellung mit einer sehr ausgeprägten Arroganz, was von der Wahrheit auch nicht sehr weit entfernt ist. Die meisten Lichtelben sind älter, als es für Menschen überhaupt möglich ist, daher ist es nur natürlich, dass ihr Wissen und ihre Weisheit das von Menschen um ein Vielfaches übersteigen kann, es aber nicht zwangsläufig muss. Allgemein schätzen es Lichtelben jedoch nicht, von irgendjemandem Befehle entgegenzunehmen- selbst, wenn es ein anderer Elb ist.
Lebensziele
Es heißt, ein Elb könne so lange leben, wie er eine Aufgabe im Leben hätte. Das ist meistens kein festgesetztes Ziel, wie es unter den Menschen ein "Lebenswerk" gibt, sondern eine grobe Lebensrichtung oder eine praktisch endlose Aufgabe. Bei den Lichtelben kann es verschiedene Ausprägungen dieser Ziele geben: Der Schutz des Volkes, der Glauben an Osten, die eigene Familie- all diese und noch viel mehr Dinge können das "Ziel" darstellen, das ein Lichtelb in seinem Leben verfolgt, dass ihn am Leben erhält. Für Menschen ist diese Philosophie oftmals nur schwer nachvollziehbar, darum werden Elben allgemein "einfach" für unsterblich gehalten.
Ein weiteres Ziel ist ein alter Brauch oder eine alte Sitte:
„In den alten Zeiten, als die Welt noch jung und rau war, schienen sogar die Elben wilder als heutzutage. Auch damals schon lebten die meisten unter ihnen weit fort von den Siedlungsplätzen der jungen Völker, hielten sich fern von unserem Einfluss auf sie. Schon damals glaubten sie, nur ihre Abgeschiedenheit in den verwunschenen Wäldern des Nordens könne den Fortbestand ihrer Art zu leben garantieren. Schon damals aber gab es Menschen, die in guter und in böser Absicht die Wälder Yews betraten. Während die scheueren, zarteren unter den Elben diesen Eindringlingen auswichen, auf den Wald vertrauten, sie zu beschützen, gab es Sippen in beiden Elbenvölkern, die anders entschieden...
Die Ewige Jagd ist ausgerufen!
Niemand kann heute mehr sagen, wer sie zuerst gesehen hat, denn nur selten hinterlässt die Ewige Jagd lebende Beute. Ihnen voraus schallt niemals eine klirrende Rüstung, niemals das Schnauben unruhiger Pferde. Nur das Stampfen von Hufen und das helle Horn der Jagd kündigt sie an.
In den alten Zeiten war dieser Ruf das Zeichen für alle Rechtschaffenen am Rande Yews, in ihre Hütten zu eilen, um sich den Elben nicht in den Weg zu stellen. Nur wenige waren so mutig, nicht auch die Fensterläden fest zu verschließen. Diese berichteten, dass der Wald selbst vor der Meute zurückgewichen sei, als müsse er selbst sich dem Wunsch der jagenden beugen.
Fast eine Meile voraus bereits huschten goldrote und grün rote Schemen durch die Schatten, durch das Unterholz und über die Baumkronen – die Vorausleute der Ewigen Jagd. Scharfe Augen hatten sie allesamt, und eine kräftige Stimme, die der Beute ihren nahenden Tod ankündigte.
Dann aber kamen sie. Noch bevor man die Hatz recht erkennen konnte, sah man die Banner der Jagd, vier makellos weiße Quadrate, die ein fünftes flankierten, welches so gar nicht zu den Elben passen mochte; Ein Bannerstab aus dunklem, wie verkohlt wirkenden Holz, an dessen Spitze eine eingerissene Flagge aus grobem Leinen baumelte, fleckig rot wie von getrocknetem Blut und so sanft, als würde selbst der Wind die Jagd meiden.
In wessen Herzen nun noch nicht die Furcht wohnte, der konnte sie Nahen sehen. In sonnengelb und waldgrün waren sie gewandet, jeder trug eine glänzende Waffe. Die makellosen Schimmel, auf denen sie voranpreschten, wirbelten kaum ein Stäubchen auf, ließen den Blick frei für die geisterhaft weißen Wölfe und Bären, die lautlos die Flanken der Jagenden beschirmten.
Und aus der Nähe konnten die wenigen Mutigen auch sehen, dass jeder der Elben ein Stück desselben Stoffes trug, der auch das Banner der Jagd bildete. Denn in der Jagd waren sie alle eins mit dem Banner, eins mit der Jagd.“
Die Eônabha’ra (Ewige Jagd) ist ein Brauch, dem noch heute einige Sippen der Licht- wie auch der Waldelben anhängen. Früher einmal war er weit verbreitet unter den Sippen in den Randbereichen des Yewwaldes, doch wie die Welt älter und ruhiger wird, so wurde es auch das alte Volk der Elben, und heutzutage sind es nur wenige Sippen, die sich der Jagd verschrieben haben. Von diesen patrouillieren fast alle entlang der Wege und der Grenzen des Waldes, beobachten die Wanderer, verweisen sie hier und da in ihre Schranken.
Doch in den früheren Tagen waren sie mehr als das. Immer, wenn die Elben bedroht waren, wenn einer unter den anderen Völkern war, den die Elben ein zu fürchten hätten, rief man die Eônabha’ra gegen ihn aus.
Wann das erste Mal in der Geschichte der Elben kein Großjäger mehr erwählt wurde, ist nicht bekannt, auch nicht, welcher Sippe der letzte Großjäger angehörte. Sicher ist nur, dass ohne diesen, auch die Jagd unvermittelt endete. Viele Rituale umrankten die Jagd, als wären die Elben abergläubisch und wollten sich der besten Vorzeichen versichern, den Wald zu verlassen. Das erste davon besagte, dass nur der Großjäger den Namen der Beute in das „Buch der Sterbenden“ eintragen durfte.
Was den Elben blieb, waren die Rituale der Jagenden, und die stolzen, traditionsbewussten Sippen der Ewigen Jagd, die sich noch heute bei ihrem Jagd rang ansprechen, die noch immer ein Stück groben roten Leinenstoff tragen, wann immer sie auch eine Waffe bei sich führen.
(Die Ewige Jagd ist kaum unter den Elben verbreitet es gab und gibt bisher wenige die nach diesem Prinzip handelten und lebten oder es noch tun.)
Der Glaube
In den meisten Lichtelben ist der Glaube an Osten fest verankert. Sie betrachten sich selbst als Nachfahren der Erstgeborenen, die sich von den drei Brüdern lossagten um mit Osten für das Leben und das Licht zu streiten. Folglich ist ihre Beziehung dem Gott gegenüber eine gänzlich andere, als sie es bei Menschen ist.
Lichtelben betrachten Osten als eine Art "Vater", nicht als ein mystifiziertes, höheres, ungreifbares Wesen, wie es beispielsweise die Menschen tun. Lichtelben versuchen auch nicht, andere vom Glauben an Osten zu überzeugen, sondern sehen auch etwa einen tyraelsgläubigen Menschen als "auf dem richtigen Weg" an.
Ein Lichtelb reagiert sehr feindselig auf Diener böser Gottheiten wie etwa Malion und bemühen sich, diesen aus dem Weg zu gehen oder sie von ihrem falschen Handeln zu überzeugen- auf die eine oder andere Art und Weise. Sollte ein Lichtelb den Glauben an Osten nicht verfolgen, so ist ein anderer Gott nur in den seltensten Fällen eine Wahl. Die meisten Lichtelben entscheiden sich zwischen dem Glauben an Osten oder der Götterlosigkeit.
"Berufe" der Lichtelben
Waldläufer / Bogenschütze
Die Elben, gleich welcher Art, waren schon von jeher bekannt als hervorragende Bogenschützen, so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Großteil der Lichtelben sich meisterlich auf den Bogen versteht und Pfeile so genau verschießt, dass kaum einer sein Ziel verfehlt. Die elbischen Waldläufer sind zudem oftmals auch sehr fähig in der Kunst des Schwertes und beherrschen, ob ihres hohen Alters, oftmals auch das eine oder andere Handwerk um die elbische Gemeinschaft zu unterstützen. Waldläufer bilden den wohl größten Teil des elbischen Volkes.
Magier
Die zweite große Gruppe im Volk der Lichtelben bilden die Magier, denen, anders als bei den Waldelben, zwei verschiedene Wege der Magie offen stehen.
Ein Lichtelb kann frei entscheiden, ob er den hermetischen Weg der Magie verfolgt oder sich lieber den "elbischen" Magiekünsten widmet. Gleich, für welchen Weg sich der Magier entschied, er ist ein angesehenes Mitglied in der lichtelbischen Gesellschaft, und fungiert oftmals als Helfer und Ratgeber. Den hermetischen Weg der Magie erlernt ein Lichtelb an einer Akademie- so, wie es auch die Menschen tun. Der Weg der Seelenmagie jedoch wird einzig an der Sala'Mandra gelehrt und die Geheimnisse dieser Zauberkunst unterliegen einer strengen Geheimhaltung.
Klingentänzer
Diese Krieger stellen die Streiter Ostens auf Erden dar, für dessen Ideale sie alles andere hinten anstellen. Es ist nicht viel über sie bekannt, aber in einigen Gerüchten wird von ihrer unheimlicher Geschwindigkeit und tödlichen Eleganz berichtet.
Kleriker
Nur wenige Lichtelben werden von Osten auserwählt, als Kleriker unter seinem Namen zu dienen. Sie stellen für die Lichtelben Glaubensfestigkeit auch in Notsituationen dar, über ihre Ausbildung ist allerdings wenig bekannt. Fest steht, dass Kleriker seltene, aber angesehene Mitglieder der Gesellschaft sind.
Tyrael, das "Schwert und Schild" Ostens, wird von den Lichtelben als der "Gott für die Menschen" angesehen. Die Ziele sind dieselben, allerdings ist Osten der Gott, dem nur die Elben selbst würdig genug sind- nach ihrer Ansicht. Tyraelspriester werden zwar respektiert, aber dennoch insgeheim als "minderwertig" angesehen.
Lichtelben haben keine so ausgeprägten Glaubensrituale wie die Menschen, sie handeln frei und lassen sich nicht durch Zwänge einschränken. Ihre Gebete sind meist spontan, sie agieren nicht in festen Zeiträumen, sondern wenn sie es für richtig erachten.
Handwerker
Die enorme Lebenspanne von Lichtelben hält die meisten davon ab, sich fest auf einen Weg zu konzentrieren- fast jeder Elb beschäftigt sich im Laufe seines langen Lebens mit vielen verschiedenen Tätigkeiten, so dass sie oftmals auf vielen Gebieten sehr versierte und fähige Wesen darstellen. Ein reiner Krieger wird bald die Perfektion seiner Kampfeskunst erreicht haben- ebenso wie ein Handwerker in seinem Fach, deshalb wählen die meisten Wege, die ihnen Flexibilität bieten.
So sehen Lichtelben...
... Drow
Drow sind die gefallenen Brüder der Licht- und Waldelben. Freundschaftliche Gefühle herrschen aufgrund der völlig unterschiedlichen Ansichten nicht, ein Streit ist bei einem Zusammentreffen von Licht- und Dunkelelb praktisch vorprogrammiert. Auch wenn ein solcher Disput sehr wohl mit Worten und in hitzigen Diskussionen ausgetragen werden könnte, endet er nicht selten in Waffengewalt. Dennoch wird ein Drow nicht automatisch als Feind und im Unrecht betrachtet. Sollten Menschen beispielsweise einem Drow etwas gestohlen haben, so besteht durchaus die Möglichkeit, dass einzelne Mitglieder der Elbenvölker kurzzeitig ihre Feindschaft ruhen lassen um gemeinsam gegen den "niederen" Menschen vorzugehen.
... Menschen
Menschen sind kurzlebig, zerstörerisch, blind und größtenteils noch dazu störrisch. Also werden sie von den Lichtelben als das behandelt, was sie altersmäßig auch darstellen: Kinder. Allerdings zeigen die Lichtelben einem Mensch gegenüber weit weniger Geduld, als sie es bei einem Elbenkind gleichen Alters tun würden. Man erklärt es ihnen einmal, vielleicht auch noch zweimal- dann hat auch ein ewig lebender Lichtelb mit seiner Zeit besseres anzufangen und bemüht sich, die Angelegenheit zu beenden. Friedfertige Lösungen werden hierbei vorgezogen, allerdings scheut auch kein Elb vor dem Griff zur Waffe - sei es Bogen, Schwert oder Magie - sollte der Mensch nicht einlenken wollen. Und wer einmal einen Lichtelben in voller Kampfespracht gesehen hat, der wird so schnell keinen Versuch wagen, sich seinen Zorn zuzuziehen.
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Das Können der Lichtelben wird in 2 Bereiche geteilt den Hohen fähigkeiten und den Niederen.
Hohe Fähigkeiten
- Seelenband nutzungen
--> die Fähigkeit, Seelenbänder zu knüpfen,
--> sie aufrecht zu halten in vollem Wissen um die Gefahr (man ist schutzlos im Seelenband)
--> verantwortungsbewusster Umgang
--> Austausch von Gedanken, Gefühlen, Bildern bis hin zur implantierung neuer Erinnerungen
anhand von Bildern
- Ahnengesang --> um die Kraft des Seelenbandes zu stärken
--> um die Ahnen herbei zu rufen (Seelen/Ahnenlicht)
--> um sich die Kraft anwesender Elben oder der Ahnen, bei magischen Dingen zur Hilfe zu holen
- Elebenritter --> Magisch
--> Schwert
--> Bogen
- Element Magie, je 1 ---> Wind
---> Licht
---> Wasser
- Magische Heilkunst
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Niedere Fähigkeiten
- erlernen von Handwerksberufen
- Kunst im allgemeinen
- Schriftgelerte
- Musiker
- Heiler- Grundwissen
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Allgemein: Lichtelben sollten größer im Erscheinungsbild sein als Menschen.
Sie MÜSSEN spitze Ohren haben. Ob Prim oder die am Ava gestreckt ist egal.
Kleidung sollte angemessen sein. |
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